Wis­sen

Herz­pro­bleme?

Wie die rich­tige Be­we­gung ein schwa­ches Herz stär­ken kann

🖊️ von Linda Vielau

Heil­prak­ti­ke­rin seit über 30 Jahren

Pro­bleme mit dem Her­zen ge­hö­ren wohl zu den ab­so­lu­ten Schock­dia­gno­sen. Kein Wun­der, denn ohne un­ser Herz kön­nen wir nicht le­ben. Un­er­müd­lich pumpt es das Blut durch un­se­ren Kör­per und ver­sorgt so je­den Kör­per­teil bis hin zum klei­nen Zeh mit dem le­bens­wich­ti­gen Sau­er­stoff, der mit dem Blut trans­por­tiert wird. 

Pro­bleme mit den Herz­kranz­ge­fä­ßen oder an­dere Herz­be­schwer­den sind nicht sel­ten ein Weck­ruf, den ei­ge­nen Le­bens­stil zu über­den­ken. Doch was tun, wenn das Herz zeigt, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann? 

Es gibt ein­fa­che, aber wirk­same Maß­nah­men, die je­der von uns er­grei­fen kann, um sein Herz zu stär­ken. In die­sem Ar­ti­kel fin­dest du prak­ti­sche Tipps, die dir bei der Be­ant­wor­tung der Frage hel­fen, was du für ein ge­sun­des Herz tun kannst. 

Re­gel­mä­ßig­keit ist wich­tig bei ei­nem schwa­chen Herzen 

Re­gel­mä­ßig­keit ist das A und O. Es geht nicht darum, sich zu über­for­dern, son­dern darum, eine Rou­tine zu ent­wi­ckeln, die man bei­be­hal­ten kann. So wie un­ser Herz je­den Tag zu­ver­läs­sig schlägt, soll­test auch du je­den Tag et­was für dein Herz tun.

Es bringt nichts, sich an ei­nem Tag im Mo­nat zu über­an­stren­gen und an seine Gren­zen zu ge­hen und den Rest der Zeit keine Be­we­gung in den Tag zu in­te­grie­ren. Es ist bes­ser, je­den Tag ein biss­chen zu tun, als es sel­ten zu tun und da­bei zu übertreiben.

Dich gibt es nur ein­mal auf der Welt — auch der Sport für dein Herz sollte in­di­vi­du­ell sein 

Es gibt im­mer wie­der Sport­ar­ten, die ei­nen ge­wis­sen Hype aus­lö­sen. Eine Zeit lang war Ae­ro­bic an­ge­sagt, Yo­ga­kurse er­freuen sich gro­ßer Be­liebt­heit und auch die Fit­ness­stu­dios ha­ben im­mer mehr Mit­glie­der. Vor ei­ni­gen Jah­ren wa­ren Zumba-Kurse sehr be­liebt, und eine Zeit lang galt Jog­gen als das Non­plus­ul­tra des Herz-Kreislauf-Sports.

Da­bei ist es für die Ge­fäße und das Herz gar nicht so wich­tig, wel­che Sport­art man ge­nau be­treibt. Wich­tig ist, dass du eine Sport­art fin­dest, die dir Spaß macht und die du re­gel­mä­ßig aus­üben kannst. 

Viel­leicht ist es das sanfte Flie­ßen beim Pi­la­tes, das dir gut­tut, oder das rhyth­mi­sche Jog­gen, bei dem du den All­tags­stress hin­ter dir lässt. Oder viel­leicht ist es ein­fach der täg­li­che Spa­zier­gang, der dein Herz stärkt und dei­nen Geist be­ru­higt. Höre auf dei­nen Kör­per und finde her­aus, was ihm wirk­lich guttut.

Es gibt zwei Dinge, die wir tun kön­nen, um ein kran­kes Herz zu un­ter­stüt­zen oder un­ser Herz ge­sund zu halten:

  • Aus­dau­er­trai­ning: das kar­dio­vas­ku­läre Trai­ning stärkt den Herz­mus­kel und hilft dem Herz, ef­fi­zi­en­ter zu arbeiten.
  • Deh­nen und Stre­cken: Diese ru­hi­gere Form der Be­we­gung, die sich gut in den All­tag in­te­grie­ren lässt, ver­bes­sert un­ter an­de­rem die Durch­blu­tung. Ein wei­te­rer po­si­ti­ver Ef­fekt ist der Stressabbau.

Die meis­ten Sport­ar­ten be­inhal­ten diese Aspekte auf die eine oder an­dere Weise, da­her fin­dest du si­cher eine Sport­art, die zu dir passt.

Viel­leicht hast du schon ei­nige Sport­ar­ten aus­pro­biert und die rich­tige für dich ge­fun­den, viel­leicht brauchst du aber auch noch ein we­nig In­spi­ra­tion. Dann schau dir die fol­gende Liste an, um neue Ideen zu sam­meln. Na­tür­lich ist diese Liste nicht voll­stän­dig, sie soll nur ei­nen Über­blick über mög­li­che Sport­ar­ten ge­ben, die dei­nem Her­zen guttun.

  • Schwim­men
  • Wal­king
  • Rad­fah­ren
  • Jog­gen
  • Yoga
  • Pi­la­tes
  • Tan­zen
  • Tai Chi
  • Seil­sprin­gen
  • Trekking/Wandern
  • Stret­ching
  • Stand-Up-Paddling (SUP)
  • Fris­bee
  • Hula-Hoop
  • In­line­ska­ten
  • Bad­min­ton oder Tischtennis

Was tun bei ei­nem kran­ken Herz mit we­nig Zeit? 

Viel­leicht hast du nicht im­mer Zeit, in­ten­siv Sport zu trei­ben. Ge­rade in ei­nem ge­schäf­ti­gen All­tag kön­nen die Prio­ri­tä­ten an­ders lie­gen, so­dass sich län­gere Sport­ein­hei­ten nicht so ein­fach ein­bauen lassen.

Auch wenn dein Herz be­reits so krank ist, dass es nur noch ein­ge­schränkt leis­tungs­fä­hig ist, kann es sein, dass du be­stimmte Sport­ar­ten nicht mehr aus­üben kannst.

Das sollte dich aber nicht da­von ab­hal­ten, ak­tiv et­was für dein Herz zu tun. Es sind die klei­nen Be­we­gun­gen im All­tag, die am Ende den gro­ßen Un­ter­schied ma­chen. Ge­rade für ein kran­kes Herz sind die klei­nen Ent­schei­dun­gen im All­tag entscheidend.

Ver­su­che, Be­we­gung in dei­nen All­tag zu in­te­grie­ren. Statt ei­ner Stunde im Fit­ness­stu­dio kann es auch eine zehn­mi­nü­tige Yo­ga­stunde am Mor­gen oder ein kur­zer Spa­zier­gang nach dem Abend­essen sein. Es sind diese klei­nen, aber re­gel­mä­ßi­gen Ak­ti­vi­tä­ten, die dein Herz-Kreis­lauf-Sys­tem lang­fris­tig stär­ken. Es muss nicht im­mer ein in­ten­si­ves Trai­ning sein. Auch ein­fa­che Übun­gen wie Spa­zie­ren­ge­hen, Trep­pen­stei­gen oder so­gar Gar­ten­ar­beit kön­nen hel­fen, dein Herz zu stärken.

In die­sem Vi­deo er­kläre ich dir ge­nau, was ich da­von halte und warum es wich­tig ist, die rich­tige Sport­art für dich zu finden:

Auch im Büro und am Schreib­tisch kannst du re­gel­mä­ßig kleine Pau­sen ein­le­gen, um dich ein we­nig zu deh­nen. Diese klei­nen Pau­sen tun auch dei­nem Kopf gut und so hast du am Ende ei­nen men­ta­len und kör­per­li­chen Vor­teil – eine echte Win-win-Situation.

Gra­tis­lek­tion

Schutz­übung mit Nardenöl

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Ent­span­nung bei ei­nem ge­schä­dig­ten Herz-Kreislauf-System 

Nicht nur bei der Ar­beit pro­fi­tierst du von ei­nem ru­hi­gen Kopf. Auch dein Herz wird es dir dan­ken, wenn du dich ab und zu ent­spannst. Das kann zum Bei­spiel durch ei­nen acht­sa­men Spa­zier­gang oder durch ge­zielte Ent­span­nungs­tech­ni­ken geschehen.

Me­di­ta­tion ist zum Bei­spiel eine gute Va­ri­ante. Du musst da­für keine gro­ßen Vor­keh­run­gen tref­fen. Es reicht schon, ei­nen Mo­ment in­ne­zu­hal­ten und zu schauen, was ei­nem ge­rade durch den Kopf geht. Diese Ge­dan­ken kannst du dann wie eine Wolke vor­bei­zie­hen las­sen, die Ge­dan­ken dür­fen kom­men und ge­hen. Ma­che das so lange, wie es sich für dich rich­tig anfühlt.

Eine an­dere Me­thode ist die pro­gres­sive Mus­kel­ent­span­nung. Da­bei wer­den ein­zelne Mus­keln und Mus­kel­grup­pen ge­zielt an­ge­spannt und wie­der ent­spannt. Diese Me­thode wurde be­reits in den 1920er Jah­ren von Ed­mund Ja­cob­sen an­ge­wandt und ist seit­dem eine be­liebte Me­thode, um ak­tiv Stress ab­zu­bauen und Kör­per und Geist zu entspannen.

Fa­zit: Be­we­gung als Un­ter­stüt­zung für ein schwa­ches Herz 

Du siehst, Be­we­gung, vor al­lem im All­tag, ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil der Herz­ge­sund­heit. Aber na­tür­lich gibt es noch viel mehr, was man tun kann, wenn das Herz nicht mehr so stark ist.

Un­ser ge­sam­tes Herz-Kreis­lauf-Sys­tem ist so kom­plex, dass es un­mög­lich wäre, alle In­for­ma­tio­nen in ei­nem ein­zi­gen Blog­bei­trag zu be­schrei­ben. Wenn dir diese ers­ten In­for­ma­tio­nen ge­fal­len und ge­hol­fen ha­ben, dann schau dir doch mein On­line-Se­mi­nar über das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem an.

Hier er­kläre ich un­ter an­de­rem, wie un­sere Ge­fäße funk­tio­nie­ren, was man bei Herz­sti­chen und Herz­blo­cka­den tun kann und wie man mit Blut­hoch­druck um­geht. Auch Herz­in­farkt und En­ge­ge­fühl in der Brust sind wich­tige The­men, die ich aus­führ­lich be­handle. Das Vi­deo über Sport, das du oben schon ge­se­hen hast, ist auch Teil des Seminars.

Wenn du er­fah­ren möch­test, wann das On­line-Se­mi­nar wie­der ver­füg­bar ist, melde dich zu mei­nem News­let­ter an:

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Linda Vielau

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Wich­ti­ger Warnhinweis

Wir wei­sen hier­mit aus­drück­lich dar­auf hin, dass die In­halte die­ses Ar­ti­kels ei­nen Be­such beim Arzt oder Heil­prak­ti­ker nicht er­set­zen. Sie die­nen le­dig­lich zur Auf­klä­rung, Vor­beu­gung und Unterstützung.

Hallo, ich bin Linda Vielau

Seit bald 30 Jah­ren biete ich in vie­len Län­dern Se­mi­nare zur Be­frei­ung und Er­wei­te­rung von Kör­per, Geist und Seele an.

Da­bei lehre ich die Teil­neh­mer En­er­gie­fel­der zu spü­ren und zu se­hen, mit ei­nem Rönt­gen­blick in­nere Or­gane wahr­zu­neh­men und zu be­han­deln, so­wie viele ver­schie­dene Geistheilungstechniken.

In per­sön­li­chen Ein­zel- oder Fern­be­hand­lun­gen kom­men meine Heil­kräfte und meine lang­jäh­rige Er­fah­rung zum Ein­satz. Au­ßer­dem biete ich per­sön­lich her­ge­stellte Drui­dent­ach­yo­nen zur Ei­gen­the­ra­pie an.